Selympia 2016: Startschuss ist gefallen

Mitteilung vom 01.08.2016, Lothar Kirchner

Am 1. August ist der Startschuss zur Selympia 2016 gefallen! Seit Februar steht das Motto der diesjährigen Sommerferienbetreuung fest. Vorangegangen war ein Mal- und Ideenwettbewerb. Das Trainingslager für die Selympia wurde in diesem Jahr an einem neuen Standort geöffnet: Der Austragungsort musste von der Pestalozzischule in die Overbergschule verlegt werden.

Was dort in diesen Sommerferien alles auf dem Programm steht und wie der Eindruck nach dem ersten Tag ist, schildern die beiden Teamleiterinnen Charlotte Seier (Team Jugendföderung) und Lisa Piepenkötter (GANZ SELM) im Gespräch mit Lothar Kirchner:

Wie lange seid ihr schon dabei?
Charlotte: Bereits seit 10 Jahren bin ich bei der Sommerferienbetreuung, mit GANZ SELM ist das jetzt die vierte gemeinsame Betreuung durch die beiden Teams.
Lisa: Da kann ich nicht mithalten, ich habe es bislang „nur“ auf vier Ferienbetreuungen geschafft – Also von Anfang an im gemeinsamen Team Jugendförderung und GANZ SELM.

Was ist in diesem Jahr besonders?
Charlotte und Lisa: Das Thema natürlich und der neue Ort.

Was hat sich bewährt und was habt ihr aus den vergangenen Jahren für die diesjährige Sommerferienbetreuung mitgenommen?
Charlotte: Wir nutzen wieder das Freibad – und zwar am 11. August. Das hat beim letzten Mal allen so richtig Spaß gemacht. Der Tagesausflug geht in diesem Jahr zum Kettler Hof.
Lisa: Auch der Fahrradparcours mit dem ADFC Selm ist so klasse angekommen, dass wir ihn auch in diesem Jahr (am 15. und 18. August) auf dem Willy-Brandt-Platz wiederholen.

Wie ich euch kenne, habt ihr aber auch wieder GANZ neue Ideen?
Charlotte: Na klar, die beiden Teamer Daniel und Tim haben sich das olympische Feuer ausgedacht, das wir bei der Selympia in einer großen Feuerschale entzünden werden. Diese Aufgabe haben wir unserem Bürgermeister Mario Löhr zugedacht.
Lisa: Wir haben Großes vor bei der Selympia am 17. August ab 16:00 Uhr: Es wird nicht nur sportliche Wettkämpfe geben, sondern zuvor auch eine großer Eröffnungsfeier mit Show und Tanz. Auf die Wettkämpfe folgt die Siegerehrung. Anschließend wird genug Zeit für ein gemütliches Beisammensitzen sein. Wie immer ist dann natürlich auch für Kleinigkeiten zum Essen und Getränke gesorgt.

Wie ist der Eindruck nach einem halben Tag in der neuen Umgebung?
Lisa: Wir haben hier super viel Platz für die Kinder, viele Spielmöglichkeiten draußen und drinnen; da können wir uns so richtig ausbreiten.
Charlotte: Toll ist, dass wir mit der Turnhalle auch eine Ausweichmöglichkeit bei Regenwetter haben. Viele Kinder kennen ja noch aus den Vorjahren den „Regentanz“, den wir in diesem Jahr in einen „Sonnentanz“ verwandeln werden. Draußen ist es immer schöner als drinnen.
Lisa: Bei einer so tollen Veranstaltung mit noch tolleren Kindern kann das Wetter doch nur mitspielen!
Charlotte: Wie immer sind wir ein tolles Team, die Kinder sind toll, die räumlichen Gegebenheiten sind toll – wir haben gemeinsam Spaß und das ist das wichtigste.
Lisa: Gut eingelebt, das ist die tolle Botschaft nach einem halben Tag.

Eine Olympiade wie die Selympia lebt von Teams und von Wettkämpfen: Wie sieht das Konzept dazu aus?
Lisa: Wir haben im Vorfeld Teilnehmerländer festgelegt: Portugal, Norwegen, Schweden, England, Brasilien, Frankreich, die USA, Kenia, Äthiopien, … – war’s das?
Charlotte: Du hast noch Jamaika vergessen. Die Zuordnung der Kinder auf die Länder hatten wir nach dem ABC bereits im Vorfeld vorgenommen, um lange Diskussionen zu vermeiden. Vor Ort war das heute dann aber ganz unproblematisch. Alle waren sofort einverstanden.

Das klingt nach einem „straffen“ Konzept?
Charlotte und Lisa: Na klar, so muss das auch sein. Aber natürlich werden wir auch viel improvisieren müssen. Das ist das Salz in der Suppe und macht die Sommerferienbetreuung über alle Tage hinweg bis zum Schluss spannend.

Ich wünsche Euch beiden, dem gesamten Team und natürlich auch den etwas mehr als 100 Kindern GANZ viel Spaß! Und was ich übrigens unbedingt noch sagen möchte: Eure Idee, den Eltern und Kindern den Weg zum Eingang in der neuen Umgebung durch Kreide zu weisen: Klasse!